Die Vereinsgründung im Jahre 1952 und ihre Vorgeschichte

 

Die Vereinschronik erwähnt, dass in Hinterberg schon in der Vorkriegszeit Sport betrieben wurde.

Bereits 1935 wurde ein Fußball- und Leichtathletikklub gegründet, der sich Gewerkschaftssportverein (GSV) Hinterberg nannte. Die Initiatoren waren damals u.a. die Herren Stetina, Skok, Franz Troger, Josef Repolusk, Otto Prenner, Tragl, Franz Reitmann, Engelbert Prenner, August Schiffmann; ferner die Betriebsräte Bauer, Josef Gründler, Stern, Jungwirt und Koppelhuber. Laufende Aufstellungsschwierigkeiten führten 1937 zur Fusion mit dem Sportverein Leitendorf. Wenige Monate später, am 8.April 1938, war dann das völlige Ende des GSV Hinterberg besiegelt.

Mannschaftsfoto ca. 1936  stehend v.l.n.r.: Franz Tragl, Otto Prenner, N.N., Rudolf Skok, N.N., N.N., Rudolf Reitmann, Johann Haiden - hockend v.l.n.r.: Engelbert Prenner, N.N., Franz Troger  (das Bild stammt aus den Privatbesitz von Inge und Fritz Hochfellner aus Hinterberg)

Der damalige Sportplatz 1936 nördlich des heutigen Gasthauses "Hinterberger Hof" (Foto aus der Sammlung von Rudolf Wiesner aus Hinterberg)

 

Am 22. August 1952 fanden sich wieder eini­ge Unentwegte des Sportes und beschlossen die Gründung eines Betriebssportvereines (BSV Hinterberg). Die Zusammenkunft der Interessenten fand im Gasthaus Sebinger in Hinterberg statt und wurde nach eingehender Beratung folgender Ausschuß gewählt: Franz Stetina (Obmann), Karl Wiesner (Obmann-Stellvertreter), Hans Nickel und Josef Gründler (Schriftführer), Ludwig Uitz und Franz Troger (Kontrolle), Otto Kump und Hans Umschaden (Kassier), Otto Waibel und Josef Waibel (Sek­tionsleiter), Heribert Pirker (Trainer), Josef Repolusk (Zeugwart).

Gespielt wurde vorerst nur gegen Betriebs­mannschaften des Bezirkes Leoben. Inzwischen wurde sehr fleißig durch freiwillige Arbeitsstun­den am Sportplatz, der durch das Entgegen­kommen der Herren Karl Krempl sen. und Karl Krempl jun. zur Verfügung stand, gearbeitet.

Durch die tatkräftige Unterstützung der Firmenleitung der Zellulose-Fabrik-AG Hinterberg, Herrn Direktor Prof. Dr. Otto Wurz und des gesamten Arbeiter- und Angestelltenbetriebsrates, der Herren Karl Reiter und Franz Stetina war es möglich, in der Folge ein schönes Sport­haus zu bauen.

Am 15. August 1953 wurde der inzwischen fertiggestellte Sportplatz in der Hinterberg­straße mit einem Eröffnungsturnier seiner Bestimmung übergeben. Teilnehmer an diesem Turnier waren: Schicht-AG Wien, Steirische Magnesit Leitendorf, Gendarmerie Leoben und der BSV Hinterberg. Pokalsieger wurde der BSV Hinterberg.

 

Prof. Dr. Otto Wurz und Maschinenmeister Franz Stetina bei der Eröffnung der Sportanlage im Jahre 1953.

 

Betriebsmannschaft 1952/53. - Hockend von links: Ludwig Mehringer, Ing. Arnold Rassi, Hermann Cemernek, Johann Rust, Roman Sampl. - Sitzend: Josef Gründler jun., - Stehend von links: Hans Galle, Ernst Lassacher, Franz Sulzer, Viktor Kro­fitsch, Herbert Brunner, Trainer Heribert Pirker.

 

 

Sportanlage erbaut im Jahre 1953

 

Betriebsmannschaft 1953/54

Steh.v.l.: Schweiger, Sulzer, Kögl, Rassi, Liebminger, Cemernek Hermann

Mittl.Reihe v.l.: Reicher Karl, Heiling Max Hock.v.l.:Furtner, Binder, Schöngrundner   

 

Der BSV Hinterberg wird Mitglied des Steirischen Fußballverbandes

Am 8. April 1955 wurde die Fußballsektion beim Steirischen Fußballverband angemeldet. Gespielt wurde vorerst in der Klasse Hochschwab und nach Meisterschaftsschluß 1955/56 ein beachtlicher 5. Platz eingenommen. 1956/57 wurde die 1. Mannschaft Meister dieser Klasse und stieg somit in die 1. Klasse Murtal auf.

Das nächste Ziel war nun die Unterliga. Nach hartem Ringen und manchem dramatischen Meisterschaftsspiel gelang im Spieljahr 1958/59 der Aufstieg in die Unterliga Nord.

Allen in der folge angeführten Spielern, die wesentlich zum Aufstieg des Vereines von der 2. Klasse in die Unterliga beigetragen haben, gebührt der Dank des Vereines, vor allem auch den Trainern Pirker und Tercka, es sind dies: Zanner, Krofitsch, Rakovitz, Zernig, H. Cemernek, K. Reicher, Lösch, Bayerl, Egger, Pirker, Weiß, Furtner, Gergits, Kuseschin, Sulzer, Kohlbacher, Sampl, Binder, Sonnberger und Baumgartner.

 

Juniorenmannschaft 1957

 

 

Kampfmannschaft 1959/60

Stehend von links: Kro­fitsch, Zanner, Kuseschin, Edlinger, K. Reicher, H. Cemernek, Egger, Maxl, Trainer Tercka. 

Hockend von links: Fr. Maier, Pesenbacher, J. Mai­er, P. Reicher, Faßmann.

 

 

Der BSV Hinterberg in den 60er-Jahren

 

1959 - 1962: Die Kampfmannschaft konnte sich in der Unterliga vorerst recht gut behaupten. 1961/62 entbrannte allerdings bereits zu Beginn der Meisterschaft ein erbitteter Abstiegskampf. Der eigene Nachwuchs konnte sich im harten Ringen der Meisterschaft kaum durchsetzen und so mußte die Kampfelf nach dreijähriger Zugehörigkeit zur Unterliga wieder in die 1. Klasse Murtal absteigen.

1962/63: Mit einem unbändigen Kampfgeist wurde die Meisterschaft in der 1. Klas­se Murtal aufgenommen. Nach dem Herbstdurchgang an zweiter Stelle liegend, schaffte die Mannschaft im Frühjahr 1963 tatsächlich wieder den Aufstieg in die Unterliga Nord.

Folgender Spielerkader war an diesem Erfolg maßgeblich beteiligt: Zanner, Krofitsch, Kappel, Peter Reicher, Konetschnik, Brandner, Egger, Trettenbrein, Repolusk, Wanjasek, Maxl, Karl Reicher, Fritz Schwarz, Voltan, Liebminger, Pirker, Schmid, Erich Brandner, Reitinger, Kislik, Hansott.

In den folgenden Jahren, und zwar bis zum Jahre 1967, hat die Mannschaft in der Unterliga keine untergeordnete Rolle gespielt. Erst 1967 war ein deutlicher Leis­tungsabfall festzustellen und war die weitere Zugehörigkeit zur Unterliga nur mehr einem Zufall zuzuschreiben. Durch eine neue Klasseneinteilung und Aufstockung der Unterliga durch den Steirischen Fußballverband blieb dem BSV Hinterberg ein Abstieg erspart.

Mit Meisterschaftsbeginn 1967/68 übernahm Herr Helmut Salomon das Training der Kampfmannschaft. Seiner Persönlichkeit und seinem Können war es zuzuschrei­ben, daß in den folgenden Jahren eine Reihe von jungen Spielern in die Kampfelf eingebaut werden konnten. Spieler wie Schösser, Reisinger, Manfred Pirker, Ernst Klammer, Roßmann, Otto Hofstätter, Petrouschek, Bertl Hofstätter, Wolfgang Gingl, Habacher, Fitzko, Streitmayer, Steinegger, Kurt Umschaden, Grüner, Sellmeister, Reinhold Wohlmanstetter u.a. wurden in den folgenden Jahren zur Stütze des Vereines.

 

1970/71

Abstieg in die 1.Klasse Murtal nach 8 jähriger Zugehörigkeit zur Unterliga Nord.

Am 1.November 1971 wurde die Zellulosefabrik Hinterberg stillgelegt

Bis zum Jahre 1972 war der Betriebssportverein Hinterberg zum überwiegenden Teil auf die Unterstützung der Firmenleitung der Zellulosefabrik Hinterberg angewiesen. Weitere namhafte Förderer waren vom Arbeiterbetriebsrat die Herren Franz Lang und Jakob Schörghofer, vom Angestelltenbetriebsrat die Herren Albin Urschler und Johann Prugger.

 

1971 - 1973

1. Klasse Murtal mit wechselndem Erfolg. 1973 erfolgte eine neue Klasseneinteilung und der SV Hinterberg wurde der Gebietsliga Mürztal zugeordnet.

 

1973 – 1981

Gebietsliga Mürztal immer im Vorderfeld – der Aufstieg in die Unterliga blieb aber vorerst versagt

 

Spatenstich für das neue Sportheim am 20.Mai 1977

 

 Die Kampfmannschaft 1976/77

 in der Gebietsliga Mürztal — 3. Platz

Stehend von links: Trainer Heinz Wieser, W. Gingl, Köstenberger, Heumann, Habacher,Wohlmanstetter, K. Hofer, Neubacher.   Hockend von links: H. Grentner, Grüner, Angerer, Fr. Klammer, M. Klammer.

 

1981/82

Meister der Gebietsliga Mürztal

 und Aufstieg in die Unterliga Nord mit Trainer Hans Windisch

 

 

1982/83

Der Aufstieg in die Landesliga wurde nur knapp verfehlt. Durch das schlechtere Torverhältnis wurde der SV Hinterberg Vizemeister in der Unterliga Nord.

 

1983/84

  Unterliga Nord

 

1984/85

Unterliga Nord  - Abstieg in die Gebietsliga Mürztal

 

1985 – 1990

Gebietslig Müztal – Abstieg in die 1.Klasse Mürz

 

1990/91

1.Klasse Mürz – Aufstieg in die Gebietsliga Mürz

 

1991 – 1999

Gebietsliga Mürz  -  durch die Reform konnten wir mit dem 3.Platz in die Unterliga Nord aufsteigen

 

1999 – 2001

Unterlig Nord A

 

2001 – 2003

Unterliga Nord B  -  Abstieg in die Gebietsliga Mur

Jubiläumsjahr 50 Jahre SV Hinterberg

                                

Anton Lang

1987 - 1989: Kassier

ab 1989: Obmann des SV Hinterberg

D.I. Ludwig Hofer

1967 - 1972: Sektionsleiter Stv., Sektionsleiter

1972 - 1987: geschäftsführender Obmann

1987 - 1989: Obmann des SV Hinterberg

Träger der Ehrennadel in Gold

des Steirischen Fußballverbandes

 

 

2003

Erichtung einer Eisbahnhütte

 

2003 - 2005

Gebietsliga Mur

 

ab 2005

Gebietsliga Mürz

 

im September 2005 wurde eine  Flutlichtanlage errichtet.

 

2006/07

Gebietsliga Mürz  - 2.Platz (im Frühjahr ungeschlagen)

 

2007

1.Sportlerball mit

„Capt’n Klug und die Zwergsteirer“

 

ab 2007

eine zweite Kampfmannschaft spielt in der 1.Klasse Mur/Mürz B

 

 2009/10

Aufstieg in die Unterliga Nord B mit einem Vorsprung von 13 Punkten auf den zweiten.

Die Meistermannschaft mit dem Vereinsvorstand

 

ab 2010

die zweite Kampfmannschaft spielt in der 1.Klasse Mur/Mürz A.

Nach der Herbstsaison 2010 wurde der Spielbetrieb der 2.Kampfmannschaft eingestellt.