Die
Vereinsgründung im Jahre 1952 und ihre Vorgeschichte
Die Vereinschronik erwähnt, dass in Hinterberg schon in der Vorkriegszeit Sport betrieben wurde.
Bereits 1935 wurde ein Fußball-
und Leichtathletikklub gegründet, der sich Gewerkschaftssportverein (GSV)
Hinterberg nannte. Die Initiatoren waren damals u.a. die
Herren Stetina, Skok, Franz Troger, Josef Repolusk, Otto Prenner, Tragl,
Franz Reitmann, Engelbert Prenner, August Schiffmann; ferner die
Betriebsräte Bauer, Josef Gründler, Stern, Jungwirt und Koppelhuber.

Mannschaftsfoto ca. 1936 stehend v.l.n.r.: Franz Tragl, Otto Prenner, N.N., Rudolf Skok, N.N., N.N., Rudolf Reitmann, Johann Haiden - hockend v.l.n.r.: Engelbert Prenner, N.N., Franz Troger (das Bild stammt aus den Privatbesitz von Inge und Fritz Hochfellner aus Hinterberg)

Der damalige Sportplatz 1936 nördlich des heutigen Gasthauses "Hinterberger Hof" (Foto aus der Sammlung von Rudolf Wiesner aus Hinterberg)
Am
22. August 1952 fanden sich wieder einige Unentwegte des Sportes und
beschlossen die Gründung eines Betriebssportvereines (BSV Hinterberg). Die
Zusammenkunft der Interessenten fand im Gasthaus Sebinger in Hinterberg statt
und wurde nach eingehender Beratung folgender Ausschuß gewählt: Franz
Stetina (Obmann), Karl Wiesner (Obmann-Stellvertreter), Hans Nickel und Josef
Gründler (Schriftführer), Ludwig Uitz und Franz Troger (Kontrolle), Otto
Kump und Hans Umschaden (Kassier), Otto Waibel und Josef Waibel
(Sektionsleiter), Heribert Pirker (Trainer), Josef Repolusk (Zeugwart).
Gespielt
wurde vorerst nur gegen Betriebsmannschaften des Bezirkes Leoben. Inzwischen
wurde sehr fleißig durch freiwillige Arbeitsstunden am Sportplatz,
der durch das Entgegenkommen der Herren Karl Krempl sen. und Karl Krempl
jun. zur Verfügung stand, gearbeitet.
Durch
die tatkräftige Unterstützung der Firmenleitung der Zellulose-Fabrik-AG
Hinterberg, Herrn Direktor Prof. Dr. Otto Wurz und des gesamten Arbeiter- und
Angestelltenbetriebsrates, der Herren Karl Reiter und Franz Stetina war es
möglich, in der Folge ein schönes Sporthaus zu bauen.
Am
15. August 1953 wurde der inzwischen fertiggestellte Sportplatz in der
Hinterbergstraße mit einem Eröffnungsturnier seiner Bestimmung übergeben.
Teilnehmer an diesem Turnier waren: Schicht-AG Wien, Steirische Magnesit
Leitendorf, Gendarmerie Leoben und der BSV Hinterberg. Pokalsieger wurde der
BSV Hinterberg.

Prof. Dr. Otto Wurz und Maschinenmeister Franz Stetina bei der Eröffnung der Sportanlage im Jahre 1953.

Betriebsmannschaft
1952/53. - Hockend von links: Ludwig Mehringer, Ing. Arnold Rassi, Hermann
Cemernek, Johann Rust, Roman Sampl. - Sitzend: Josef Gründler jun., - Stehend
von links: Hans Galle, Ernst Lassacher, Franz Sulzer, Viktor Krofitsch,
Herbert Brunner, Trainer Heribert Pirker.
Sportanlage
erbaut im Jahre 1953


Betriebsmannschaft 1953/54

Steh.v.l.: Schweiger, Sulzer, Kögl, Rassi, Liebminger, Cemernek Hermann
Mittl.Reihe
v.l.: Reicher Karl, Heiling Max
Der
BSV Hinterberg wird Mitglied des Steirischen Fußballverbandes
Am
8. April 1955 wurde die Fußballsektion beim Steirischen Fußballverband
angemeldet. Gespielt wurde vorerst in der Klasse Hochschwab und nach
Meisterschaftsschluß 1955/56 ein beachtlicher 5. Platz eingenommen. 1956/57
wurde die 1. Mannschaft Meister dieser Klasse und stieg somit in die 1. Klasse
Murtal auf.
Das
nächste Ziel war nun die Unterliga. Nach hartem Ringen und manchem
dramatischen Meisterschaftsspiel gelang im Spieljahr 1958/59 der Aufstieg in
die Unterliga Nord.
Allen in der folge angeführten Spielern, die wesentlich zum Aufstieg des Vereines von der 2. Klasse in die Unterliga beigetragen haben, gebührt der Dank des Vereines, vor allem auch den Trainern Pirker und Tercka, es sind dies: Zanner, Krofitsch, Rakovitz, Zernig, H. Cemernek, K. Reicher, Lösch, Bayerl, Egger, Pirker, Weiß, Furtner, Gergits, Kuseschin, Sulzer, Kohlbacher, Sampl, Binder, Sonnberger und Baumgartner.


Stehend von links: Krofitsch, Zanner, Kuseschin, Edlinger, K. Reicher, H. Cemernek, Egger, Maxl, Trainer Tercka.
Hockend
von links: Fr. Maier, Pesenbacher, J. Maier, P. Reicher, Faßmann.
Der
BSV Hinterberg in den 60er-Jahren
1959
- 1962: Die Kampfmannschaft konnte sich in der Unterliga vorerst recht gut
behaupten. 1961/62 entbrannte allerdings bereits zu Beginn der Meisterschaft
ein erbitteter Abstiegskampf. Der eigene Nachwuchs konnte sich im harten
Ringen der Meisterschaft kaum durchsetzen und so mußte die Kampfelf nach
dreijähriger Zugehörigkeit zur Unterliga wieder in die 1. Klasse Murtal
absteigen.
1962/63:
Mit einem unbändigen Kampfgeist wurde die Meisterschaft in der 1. Klasse
Murtal aufgenommen. Nach dem Herbstdurchgang an zweiter Stelle liegend,
schaffte die Mannschaft im Frühjahr 1963 tatsächlich wieder den Aufstieg in
die Unterliga Nord.
Folgender
Spielerkader war an diesem Erfolg maßgeblich beteiligt: Zanner, Krofitsch,
Kappel, Peter Reicher, Konetschnik, Brandner, Egger, Trettenbrein, Repolusk,
Wanjasek, Maxl, Karl Reicher, Fritz Schwarz, Voltan, Liebminger, Pirker,
Schmid, Erich Brandner, Reitinger, Kislik, Hansott.
In
den folgenden Jahren, und zwar bis zum Jahre 1967, hat die Mannschaft in der
Unterliga keine untergeordnete Rolle gespielt. Erst 1967 war ein deutlicher
Leistungsabfall festzustellen und war die weitere Zugehörigkeit zur
Unterliga nur mehr einem Zufall zuzuschreiben. Durch eine neue
Klasseneinteilung und Aufstockung der Unterliga durch den Steirischen
Fußballverband blieb dem BSV Hinterberg ein Abstieg erspart.
Mit
Meisterschaftsbeginn 1967/68 übernahm Herr Helmut Salomon das Training der
Kampfmannschaft. Seiner Persönlichkeit und seinem Können war es
zuzuschreiben, daß in den folgenden Jahren eine Reihe von jungen Spielern
in die Kampfelf eingebaut werden konnten. Spieler wie Schösser, Reisinger,
Manfred Pirker, Ernst Klammer, Roßmann, Otto Hofstätter, Petrouschek, Bertl
Hofstätter, Wolfgang Gingl, Habacher, Fitzko, Streitmayer, Steinegger, Kurt
Umschaden, Grüner, Sellmeister, Reinhold Wohlmanstetter u.a. wurden in den
folgenden Jahren zur Stütze des Vereines.
1970/71
Abstieg in die 1.Klasse Murtal nach 8 jähriger Zugehörigkeit zur Unterliga
Nord.
Am
1.November 1971 wurde die Zellulosefabrik Hinterberg stillgelegt
Bis
zum Jahre 1972 war der Betriebssportverein Hinterberg zum überwiegenden Teil
auf die Unterstützung der Firmenleitung der Zellulosefabrik Hinterberg
angewiesen. Weitere namhafte Förderer waren vom Arbeiterbetriebsrat die
Herren Franz Lang und Jakob Schörghofer, vom Angestelltenbetriebsrat die
Herren Albin Urschler und Johann Prugger.
1971 - 1973
1.
Klasse Murtal mit wechselndem Erfolg. 1973 erfolgte eine neue
Klasseneinteilung und der SV Hinterberg wurde der Gebietsliga Mürztal
zugeordnet.
1973 – 1981
Gebietsliga Mürztal immer im Vorderfeld – der Aufstieg in die Unterliga blieb aber vorerst versagt
Spatenstich für das neue Sportheim am 20.Mai 1977

Die
Kampfmannschaft 1976/77

in der Gebietsliga Mürztal — 3. Platz
Stehend
von links: Trainer Heinz Wieser, W. Gingl, Köstenberger, Heumann,
Habacher,Wohlmanstetter, K. Hofer, Neubacher. Hockend von links:
H. Grentner, Grüner, Angerer, Fr. Klammer, M. Klammer.
1981/82
Meister der Gebietsliga Mürztal
und
Aufstieg in die Unterliga Nord mit Trainer Hans Windisch

1982/83
Der Aufstieg in die Landesliga wurde nur knapp verfehlt. Durch das schlechtere Torverhältnis wurde der SV Hinterberg Vizemeister in der Unterliga Nord.
1983/84
1984/85
Unterliga
Nord - Abstieg in die Gebietsliga
Mürztal
1985 – 1990
Gebietslig
Müztal – Abstieg in die 1.Klasse Mürz
1990/91
1.Klasse
Mürz – Aufstieg in die Gebietsliga Mürz
1991 – 1999
Gebietsliga
Mürz -
durch die Reform konnten wir mit dem 3.Platz in die Unterliga Nord
aufsteigen
1999 – 2001
Unterlig
Nord A
2001 – 2003
Unterliga
Nord B - Abstieg in die Gebietsliga Mur
Jubiläumsjahr
50 Jahre SV Hinterberg

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Anton Lang 1987 - 1989: Kassier
ab 1989: Obmann des SV Hinterberg |
D.I.
Ludwig Hofer 1967
- 1972: Sektionsleiter Stv., Sektionsleiter 1972
- 1987: geschäftsführender Obmann 1987
- 1989: Obmann des SV Hinterberg Träger
der Ehrennadel in Gold des
Steirischen Fußballverbandes
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2003

Erichtung einer Eisbahnhütte
2003 - 2005
Gebietsliga
Mur
ab 2005
Gebietsliga Mürz

im September 2005 wurde eine Flutlichtanlage errichtet.
2006/07
Gebietsliga Mürz
2007

1.Sportlerball mit
ab 2007
eine zweite Kampfmannschaft spielt in der 1.Klasse Mur/Mürz B
2009/10
Aufstieg in die Unterliga Nord B mit einem Vorsprung von 13 Punkten auf den zweiten.

Die Meistermannschaft mit dem Vereinsvorstand
ab 2010
die zweite Kampfmannschaft spielt in der 1.Klasse Mur/Mürz A.
Nach der Herbstsaison 2010 wurde der Spielbetrieb der 2.Kampfmannschaft eingestellt.